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Dampfsperre

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Was versteht man unter Dampfsperre / Dampfbremse?

Menschen, die bisher wenig Berührungspunkte mit dem Thema Bauen hatten, werden sich fragen: Dampfsperre, Dampfbremse, was soll das sein? Wozu brauche ich das? Bei mir im Haus dampft es doch eher selten. Der Dampf, der beim Kochen oder heißen Duschen entsteht, ist damit auch nicht gemeint. Es geht um den Wasserdampf in der Luft, der nicht in das Gebäude gelangen soll. Dampfsperre und Dampfbremse verhindern sein Eindringen von außen in das Gebäude. Meist werden als Dampfsperre oder Dampfbremse bestimmte Folien verlegt, zum Beispiel Delta Reflex, Isover KM Duplex oder Ampatex DB 90.

Warum ist eine Dampfsperre bzw. Dampfbremse notwendig?

Um Wärmeverluste so gering wie möglich zu halten, werden heute mehr und mehr Dämmstoffe verbaut. Diese Dämmstoffe können jedoch nur ihre Aufgabe erfüllen, wenn sie trocken sind. Genau deswegen setzt man eine Dampfsperre bzw. Dampfbremse ein. Ohne sie würde sich die Dämmung im Laufe der Zeit mit Feuchtigkeit vollsaugen und nicht nur ihre isolierenden Eigenschaften verlieren, sondern zum idealen Nährboden für Schimmel werden.

Dampfsperre oder Dampfbremse - was ist der Unterschied?

Grob ausgedrückt ist eine Dampfsperre ein völlig dichtes Material (Plastikfolie, Alufolie), das zwischen der Außenhaut (Dachsparren, Außenwand) des Gebäudes und der Dämmung angebracht wird. Es verhindert, dass Feuchtigkeit in die Dämmung gelangt. Eine Dampfbremse dagegen ist nicht vollkommen dicht, sondern besitzt Mikroporen, durch die Feuchtigkeit austreten kann. Die Dampfbremse wirkt wie eine Klimamembran und sorgt für ein angenehmes Raumklima, indem sie die relative Luftfeuchtigkeit mehr oder weniger konstant hält. Es gibt auch sogenannte intelligente Dampfbremsfolien, die eine variable Dampfdurchlässigkeit in Abhängigkeit von der relativen Luftfeuchtigkeit besitzen. So eine Dampfbremse ist nicht ständig diffusionsoffen. Kann die Feuchtigkeit einmal nicht nach außen geleitet werden, kann sie aus der Dämmung auch wieder zurück in den Raum gelangen. Dadurch gleicht sie Feuchtigkeit im Haus aus.

Dampfsperre oder Dampfbremse, was eignet sich am besten?

Das kommt ganz auf das jeweilige Bauvorhaben an. Eine Dampfsperre ist vollkommen wasserundurchlässig und verhindert das Eindringen der Feuchtigkeit von außen. Dafür muss sie jedoch zu 100 Prozent dicht sein. Schon kleine Löcher machen die Dampfsperre unwirksam und bahnen der Feuchtigkeit einen Weg in den Klemmfilz. Die Dampfsperre muss direkt zwischen der Innenhaut des Daches und der Dämmung angebracht werden. Deswegen wird sie im Gegensatz zur Dampfbremse dachseitig montiert. Bei der Verlegung der Dampfsperre ist große Sorgfalt erforderlich, damit sie nicht beschädigt und somit unwirksam gemacht wird. Die Dampfsperre wird in der Regel bei einem Neubau oder einer Generalsanierung eingesetzt. Da das Aufbringen der Dampfsperre große Erfahrung und Sorgfalt erfordert, ist es in den meisten Fällen besser, wenn diese Arbeit Fachleuten überlassen wird. Eine Dampfsperre ist im allgemeinen teurer als eine Dampfbremse. Dafür eignet sich die Dampfbremse auch zum nachträglichen Einbau und zur Verbesserung des Raumklimas. Die Dampfbremse wird auf der Wohnseite auf die Dämmung aufgebracht und zum Raum hin mit Rigipsplatten oder Holz verkleidet. Besonders wenn ein alter Dachboden zu einem Wohnraum ausgebaut werden soll und die Dachkonstruktion noch in Ordnung ist, empfehlen Fachleute eine Dampfbremse. Im Gegensatz zu einer Dampfsperre kann eine Dampfbremse von geschickten Heimwerkern auch selbstständig verlegt werden, sofern die Dampfbremse in sich überlappenden Bahnen verlegt und der Abschluss zur Hauswand fest verklebt wird.

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