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Dachbegrünung

Dieser Beitrag wurde am 15. Juli 2020 veröffentlicht.

Über das Dach mit der Natur verbunden

Wenn Sie einen Teil zum Schutz unserer Umwelt beitragen und die Energiekosten Ihrer Immobilie senken wollen, sollten Sie die Begrünung Ihrer Dachflächen in Betracht ziehen. Dachbegrünung eignet sich dabei nicht ausschließlich für Dächer mit viel Fläche, wie zum Beispiel bei Industriegebäuden. Auch das kleine Dach Ihres Zuhauses lässt sich hervorragend bepflanzen und sogar mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. In Zeiten nahezu vollständiger Bebauung der Städte tragen Sie so zu einem schöneren Umfeld für sich und Ihre Mitmenschen bei, sparen Kosten der Klimaregulierung für Ihr Gebäude und bieten obendrein wertvolle Entfaltungsmöglichkeiten für Flora und Fauna.  

Die Vor- und Nachteile der Dachbegrünung im Überblick

Entgegen der allgemeinen Vorgehensweise möchten wir von deineBAUSTOFFE Sie zunächst über die Nachteile der Dachbepflanzung informieren. Im Grunde gibt es nämlich so gut wie keine. Selbstverständlich sollten Sie mit erhöhten Anschaffungskosten für Ihre grüne Dach-Oase rechnen und ebenso einplanen, dass die Grünflächen regelmäßig gepflegt werden müssen. Betrachtet man aber im Vergleich hierzu die vielen Vorteile, bleibt kaum Raum, um sich gegen eine Grünanlage auf dem Dach zu entscheiden.

Die Begrünung von Dachflächen schafft Lebensraum für verschiedene Pflanzen und Kleinsttiere und trägt so zum Artenerhalt bei. Die Pflanzen sorgen für ein vermindertes Aufkommen von Schadstoffen in der Luft, da sie Kohlenstoffdioxid (CO²) in Sauerstoff umwandeln. Daneben wird die Dachfläche zusätzlich abgedichtet und somit vor Umwelteinwirkungen, wie UV-Strahlung, geschützt. Durch die verschiedenen Schichten, die bei der Bepflanzung zum Einsatz kommen, wird die Immobilie vor Wärme, Kälte und sogar Schall gleichermaßen isoliert. Hierdurch können Heizkosten gesenkt, die Installation von Klimaanlagen vermieden und die Wärmebelastung der näheren Umgebung verringert werden. Auch die Wirksamkeit von Photovoltaikanlagen wird deutlich verstärkt. Die Pflanzen absorbieren außerdem einen Großteil des Regenwassers und entlasten so die örtlichen Abwassersysteme und Kläranlagen. Obendrein werden das Gebäude und das Stadtbild erheblich aufgewertet. So gibt es in Deutschland bereits verschiedene Förderungen für die Begrünung von Dachflächen. 

Wie Sie den Garten auf Ihrem Dach entstehen lassen   

Nach der Dachbegrünungsrichtlinie der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) müssen bei der Dachbegrünung klimatische, witterungsbedingte, bauwerksspezifische und pflanzenspezifische Faktoren berücksichtigt werden. 

Der überwiegende Anteil an Dacharten eignet sich gut für eine Bepflanzung. Wichtig ist aber, dass das Dach maximal eine Neigung von 35 Grad haben darf. Dachflächen können auch nachträglich begrünt werden. Unterschieden wird zwischen einer extensiven und einer intensiven Begrünung. Extensiv bezeichnet trockenheitsunempfindliche Vegetationen mit einem Dünnschichtaufbau, wie beispielsweise Grasflächen. Sie eignen sich vor allem für weniger stabile Dachkonstruktionen. Hingegen findet bei einer intensiven Begrünung ein vollwertiger Bodenaufbau statt, der sich sogar für das Pflanzen verschiedener Baumarten eignet. Für eine intensive Dachbepflanzung sollte das Gebäudedach natürlich eine entsprechende Fläche und Tragfähigkeit aufweisen.

Eine Dachbegrünung entsteht durch das Verbauen verschiedener Schichten. Zunächst wird die Dachfläche abgedichtet, die um vor allem den Eintritt von Niederschlag in die Dachkonstruktion verhindert. Dafür ist EPDM-Dachfolie bestens geeignet, da sie direkt begrünbar und wurzelfest ist. Anschließend folgen unter Umständen eine licht- und wasserundurchlässige Wurzelschutzfolie sowie eine Drainageschicht zum Speichern und Ableiten des Regenwassers. Ähnlich wie Rollrasen wird hierüber die eine Vegetatiosmatte ausgelegt. Sie bietet den Nährstoffboden für alle weiteren Pflanzen. Zuletzt kann dann die Begrünung selbst mit Gras und anderen Gewächsen erfolgen.       

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