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Fenster abdichten

Dieser Beitrag wurde am 26. August 2020 veröffentlicht.

Fensterdichtungen können im Laufe der Jahre porös und undicht werden. Wie Sie feststellen, ob Ihre Fenster dicht sind und wie Sie Schritt-für-Schritt Fenster abdichten, erfahren Sie hier!

Fenster abdichten – Zugluft draußen lassen

Wenn es in Fensternähe unangenehm zieht, ist entweder das Fenster alt und marode und sollte dringend ausgetauscht werden oder Sie müssen Fensterdichtungen nachrüsten. Mit selbstklebenden Fensterabdichtungen geht das ganz einfach: Diese sind schnell und leicht anzubringen und später genauso leicht entfernbar. Laut Herstellerangaben sind die Heizkosteneinsparungen dagegen enorm: bis zu 35 Prozent!

Im Lauf der Zeit bilden sich zwischen Fenster und Mauerwerk mehr oder weniger ausgeprägte Fugen. Das Dichtungsmaterial älterer Fenster schließt diese Fugen nicht mehr, da das Material mit den Jahren seine Elastizität verliert. Die Folge: unangenehme Zugluft, dazu Energieverschwendung und höhere Heizkosten. Mithilfe von selbstklebenden Gummidichtungen können Sie das Problem leicht beheben. Die Gummidichtungen gibt es als Standard und E-Profil für Spaltbreiten von 1 bis 3,5 mm, als P-Profil für Spaltbreiten von 2 bis 5 mm oder als Flexible für Spaltbreiten von 1 bis 7 mm.

Fenster abdichten

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Wenn Regenwasser über undichte und poröse Stellen an schrägen Dachfenstern ins Fenster und Gebäude eindringt, kann das relativ schnell schwere Bauschäden verursachen. Hier ist schnelles Handeln umso wichtiger!

Fensterabdichtung anbringen

Neben dem passenden Dichtungsband benötigen Sie zum Austausch der Fensterdichtung lediglich einen Lappen, ggf. Alkohol zur Reinigung, einen Zollstock sowie eine Schere oder ein Cuttermesser. Und: Tauschen Sie die Fensterdichtung nur bei Temperaturen über 5 °C aus.

So einfach bringen Sie eine selbstklebende Fensterabdichtung am Holzrahmenfenster an:

  1. Wo genau am Fenster zieht es und wie groß ist der Spalt? Machen Sie zuerst die „Fühlprobe“ indem Sie mit angefeuchtetem Finger über den Fensterrahmen fahren. Sobald Sie einen kalten Luftzug spüren, haben Sie die undichte Stelle gefunden. Messen Sie die Breite des Spalts aus, um die richtige Dichtung zu wählen.
  2. Entfernen Sie alle Reste der alten Dichtung und säubern Sie den Fensterrahmen. Alkohol entfernt Schmutz- und Fettrückstände restlos.
  3. Passen Sie das Dichtungsband individuell nach Spaltenbreite in Breite und Länge an.
  4. Ziehen Sie die Schutzfolie am Dichtungsband ab und kleben es dort am Rahmen fest, wo der Fensterflügel anschließt. An der Scharnierseite verkleben Sie die Dichtung an der weiter innen liegenden Kante des Rahmens.
  5. Müssen Sie das Dichtungsband über Eck erneuern, schneiden Sie es gerade zu. Keinesfalls auf Gehrung!
  6. Über Eck muss die Fensterdichtung stumpf auf Stoß sitzen.
  7. Haben Sie alles richtig gemacht, ist das Ergebnis eine sauber geklebte Innenecke.
  8. Mit dem Feuerzeug können Sie abschließend testen, ob die neue Fensterabdichtung auch wirklich korrekt sitzt und keine Luft durchzieht.

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Wer vermeiden möchte, dass die neuen Fensterdichtungen zu dick sind – dann schließt das Fenster nämlich nicht mehr – hält die Dichtung vor dem Verkleben an und prüft vorher, ob das Fenster schließt.

Fenster abdichten, Fensterflügel justieren oder besser gleich Fenster austauschen?

Eventuell ist das Eindringen kalter Luft auch mithilfe einer Neujustierung des Fensterflügels behoben. Wenn aber auch das keine Besserung bringt, das Fenster und vor allem die Fensterscheiben zu alt sind, kommt nur noch ein Fenstertausch in Frage.

Laut aktuell geltender Energieeinsparverordnung von 2016 (EnEV 2016) darf der Uw-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) für das gesamte Fenster maximal 1,30 W/(m²K) betragen. Zum Vergleich: Alte, einfach verglaste Fenster haben einen Uw-Wert bei etwa 5, moderne Dreifachverglasungen können hingegen einen Ug-Wert von 0,5 erreichen.

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Wenn Sie neue Fenster einbauen oder eine energetische Sanierung von Fenstern durchführen möchten, nutzen Sie die zahlreichen staatlichen Förderprogramme in Form von zinsgünstigen Kredite, direkten finanziellen Zuschüsse oder steuerlichen Vergünstigungen. Informieren Sie sich bei Ihrer Stadt, Gemeinde oder der örtlichen Verbraucherzentrale.

Wie Sie Fenster austauschen, erfahren Sie hier:

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