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Hauseinführungen

Dieser Beitrag wurde am 20. Mai 2020 veröffentlicht.

Um Anschlüsse für Wasser- Gas- und Fernwärmeleitungen sowie für Strom- und Telekommunikation im Hausinneren zu schaffen, ist es notwendig, Hauseinführungen zu installieren. Hierbei handelt es sich um mehrere Bauteile, die die notwendigen Rohre und Kabel über die Hauswand, den Keller oder die Bodenplatte in das Gebäude einführen. Um spätere Schäden am Haus zu verhindern, ist vor allem auf die Undurchlässigkeit der Hauseinführung von Gas und Wasser zu achten. Dies beugt vor allem schweren und teuren Wasserschäden am Gebäude vor. 

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Möglichkeiten der Hauseinführungen

Unterschieden wird zwischen Einzelhauseinführungen und Mehrspartenhauseinführungen. Bei den Einzelhauseinführungen wird jede Versorgungsleitung in das Gebäude einzeln abgedichtet. Dabei besteht einerseits die Möglichkeit einer Installation in offener Bauweise, also durch einen Montagegraben an der Außenseite des Hauses. Daneben ist auch eine grabenlose Bauweise durch Einziehen eines Leerrohres über die Gebäudeinnenseite durchführbar. 

Die Mehrspartenhauseinführung dagegen bündelt die Versorgungsleitungen in einer einzigen Hauseinführung. Hierdurch werden Grabe- und Bohrarbeiten deutlich verringert, während es zu keinem Sicherheits- oder Dichtigkeitsverlust bei den Leitungen kommt. Mit einer Mehrspartenhauseinführung wird auch ein Leerrohrsystem möglich für etwaige notwendige Nachbelegungen. Bei der Verlegung eines Glasfaserkabels würden damit beispielsweise keine weiteren Tiefbauarbeiten anfallen und der Aufwand würde auf ein Minimum reduziert.   

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Montagevarianten bei Hauseinführungen

Zunächst besteht die Option, die benötigte Hauseinführung trocken zu verbauen. Hierbei erfolgt die Verdichtung durch ein Presselement aus Gummi. Dieses kann zu jeder Zeit wieder gelöst werden und bietet somit mehr Flexibilität. Beim Nasseinbau handelt es sich um eine langfristige Variante der Verdichtung. Die Hauseinführung und das Gebäude werden dabei durch ein spezielles Material, das nach dem Verguss aushärtet, auf Dauer verzahnt. 

Welche Einbauvariante gewählt werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem ist auch zu beachten, ob das Haus über eine Unterkellerung verfügt. Bei Gebäuden ohne Keller werden die Grundbauteile üblicherweise bereits in die Bodenplatte eingegossen und bilden damit das Fundament für die Hauseinführung. Der Einbau einer Hauseinführung bei einem Gebäude mit Unterkellerung setzt dagegen eine Kernbohrung oder ein Futterrohr voraus. Nass- oder Trockeneinbau sind bei Unterkellerung damit frei wählbar.  

Die örtlichen Versorgungs- bzw. Stadtwerke sollten grundsätzlich immer bereits zu Beginn der Planungen für den Einbau von Hauseinführungen beteiligt werden. Durch die frühzeitige Hinzuziehung wird letztlich eine lückenlose und unkomplizierte Energieversorgung des Gebäudes gewährleistet. 



Sicherheit hat Vorrang

In der DIN 18322 wurden alle technischen Bedingungen für Kabelleitungstiefbauarbeiten festgelegt. Unter anderem ist hiernach auf vollständige Gas- und Wasserdichtheit bei den Hauseinführungen zu achten. Erst, wenn die Dichtheit zweifellos festgestellt werden kann, dürfen die notwendigen Versorgungsleitungen verlegt werden. Daneben regelt die VP 601 des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) beispielsweise die Durchführungsbestimmungen hinsichtlich Beständigkeit bei Hochtemperaturen oder zur Verdreh- und Auszugssicherheit.

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Bildnachweis: Copyright: DOYMA GmbH & Co, Hauff-Technik GmbH & Co. KG
Nutzung: www.deinebaustoffe.de

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