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Pflastersteine verlegen

Dieser Beitrag wurde am 11. März 2020 veröffentlicht.

Pflastersteine verlegen | Design und Funktionalität im Fokus 

Gepflasterte Wege, Terrassen und Einfahrten sind nicht nur praktisch, sondern verleihen dem Grundstück auch eine persönliche und individuelle Note. Bei Pflastersteinen denken viele Garten- und Grundstücksbesitzer in erster Linie an traditionelles Kopfsteinpflaster, das in historischen Altstädten oder auf Bauernhöfen zu finden ist. Doch das Portfolio an Pflastersteinen ist deutlich größer und den eigenen Design-Ideen sind keine Grenzen auferlegt. Dabei ist das Pflastersteine verlegen zudem denkbar einfach.

Überlegungen zur Verlegeart und Pflasterstein-Auswahl 

Ehe Sie sich für Pflastersteine entscheiden, sollten Sie die verschiedenen Arten kennen und im Vergleich betrachten. Das größte Design- und Farbspektrum bietet Rechteckpflaster, das aus Beton gegossen und in unterschiedlichen Nuancen erhältlich ist. Neben klassischem Grau oder den bekannten roten Pflastersteinen, können Sie zum Beispiel ein an Sandstein erinnerndes Design erzeugen und sich dennoch auf Betonpflaster konzentrieren. Nachdem Sie eine Steinsorte im Fokus haben, stehen Überlegungen zur Verlegeart auf der Agenda. Je nach Steinform bieten sich Blockverbände, Kreise und Bögen oder Schuppenmuster an. Wichtig: Rechteckige, mit Fasen gefertigte Pflastersteine eignen sich primär für eine Verlegung im Blockverband und in Reihe.

Rechteckpflaster: Einfach verlegbar und praktisch

Sie möchten Ihre Einfahrt pflastern, eine Terrasse mit Pflastersteinen gestalten oder einen ausgetretenen Gartenweg bei allen Witterungen begehbar machen? Dann ist Rechteckpflaster eine praktische und auch für Anfänger gut verlegbare Lösung. Die Pflastersteine zeichnen sich durch ihr Standardmaß aus, durch das alle Steine die gleiche Länge, Breite und Höhe aufweisen. Da sie an den Rändern über Fasen verfügen, lassen sie sich ohne vorherige Zeichnung verlegen und problemlos versetzt oder geradlinig aneinander reihen. Vor allem bei großen Flächen bietet sich Rechteckpflaster durch seine einfache Verarbeitung und die Wirtschaftlichkeit in der Verlegung an. Tipp: Dieses Pflaster ist obendrein besonders preisgünstig. 

Wichtige Aufgaben zur Vorbereitung 

Die Theorie ist beendet, die Pflastersteine sind in der notwendigen Menge bestellt und die Verlegung kann starten. Aller Anfang ist das Sandbett, in dem Sie Granit-, Rechteck- oder Betonpflaster verbringen. Stecken Sie die Pflasterfläche mit Randsteinen ab und bringen eine vier bis fünf Zentimeter dicke Sand- oder Splittschicht ein. Noch ist der Bodengrund lose. Um ihn zu festigen, nutzen Sie eine Richtlatte und ziehen sie über das Pflasterbett. Einen Rüttler benötigen hierzu nicht. Achtung: Nach dem Abziehen dürfen Sie das Pflasterbett nicht mehr betreten. Sie verlegen Ihr Pflaster "über Kopf" und beginnen an einer Seite, von der aus Sie sich Reihe für Reihe zur gegenüberliegenden Seite vorarbeiten. Prüfen Sie vor der Verlegung mit einer Wasserwaage, ob die Fläche gerade ist und eine leichte Neigung zum Ablauf von Regenwasser aufweist. 

Häufige Fehler beim Gartenweg und Einfahrt pflastern

Ein zu dünnes, ungerades oder schiefes Pflasterbett ist ein Fehler, der vor allem bei Rechteck- und Betonpflasterproblematisch wird. Auch bei neuem Granitpflaster, das in seiner Größe genormt und somit Stein für Stein gleich hoch ist, führen Unebenheiten im Pflasterbett zu Unfallquellen und sprichwörtlichen "Stolpersteinen". Verlegen Sie hingegen altes, bereits abgerundetes Kopfsteinpflaster, sollten Sie das Sandbett auf die jeweilige Höhe der Steine anpassen. Denn hier können Höhenunterschiede auftreten und individuelle Lösungen beim Pflastern erfordert. Verzichten Sie keinesfalls auf die Fuge, die rund vier Millimeter betragen sollte. Verlegen Sie Pflastersteine auf Stoß, kommt es im Laufe der Zeit zu unerwünschten Erhebungen und Absenkungen. 

Warum Fugen beim Pflastern essenziell sind 

Die Fugen zwischen den Pflastersteinen spielen sowohl eine optische, als auch eine praktische Rolle. Optisch sorgen sie für ein gleichmäßiges Pflasterbild, das den Gartenweg, die Terrasse oder die Einfahrt aufwertet. Die Fugen haben eine wichtige Funktion, da sie nach Beendigung der Verlegung mit Sand oder Sickerpflaster gefüllt werden. Das Füllmaterial arbeiten Sie mit einem groben Besen ein und rütteln es anschließend ab. Achten Sie darauf, dass die Fugen vollständig gefüllt sind. Nach der Verdichtung können weitere Einschlämmungen von Sand und Wasser nötig werden. Haben Sie alles richtig gemacht, sind Ihre Pflastersteine stabil verlegt und lösen sich auch bei Starkregen oder Frost nicht aus dem Sandbett. 

Granitpflaster oder Betonpflaster?

Fakt ist, dass Betonpflastersteine aufgrund ihrer besonders robusten Eigenschaften und der Einfachheit beim Verlegen besonders häufig verwendet werden. Dem gegenüber steht Granit, das durch sein Design an die Tradition des Pflasterns erinnert und eine besonders stilvolle Atmosphäre zaubert. Ob Sie Beton- oder Granitpflaster nutzen, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und den Kenntnissen beim Pflastern ab. Möchten Sie Ihre Einfahrt pflastern und besonders wirtschaftlich vorgehen? Dann ist Beton hier die beste Lösung.

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Nutzung: www.deinebaustoffe.de

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