Aufgrund des erhöhten Bestellaufkommens kommt es aktuell zu Lieferverzögerungen.
Wir bitten um Ihr Verständnis und geben alles, um Ihre Bestellung schnellstmöglich zu versenden.

  • Bestellung & Beratung 0800 44 88 665
  • Hagebau-Fachhändler
  • Persönliches Angebot in 48h
  • Über 130.000 Baustoffe auf Lager

Richtig streichen – so funktioniert’s

Dieser Beitrag wurde am 5. Januar 2021 veröffentlicht.

Farbe verschönert Wände und Decken – und sie kann sogar ungünstig geschnittene Räume optisch verändern. Welche Farbe Sie am besten verwenden und wie Sie diese anschließend gleichmäßig aufbringen und Wände richtig streichen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wände richtig streichen

Wände richtig streichen

Wände und Decken streichen: Tipps & Tricks vorab

Als Wandfarben eignen sich am besten Dispersionsfarben. Sie werden in unterschiedlichen Qualitäten und Glanzgraden angeboten. Außerdem sind sie alterungsbeständig, wenig rissanfällig und unbegrenzt einfärbbar. Es gibt Dispersionsfarbe in fester, kompakter und flüssiger Form. Feste und kompakte Farbe tropft nicht bzw. ist tropfgehemmt, spritzt nicht und es gibt sie in vielen fertig gemischten Farbtönen. Flüssigdispersionen sollten Sie verwenden, wenn Sie große Flächen richtig streichen möchten.

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Damit Sie sich mehrmaliges Streichen sparen, achten Sie auf den Hinweis „nach DIN EN 13 300“ auf dem Produkt-Etikett der Farbe. Es handelt sich dabei um eine Euro-Norm, die unter anderem eine verbindliche Aussage über die Farbqualität gibt: Je besser die Deckkraft der Farbe (Klasse 1 bis 4; Deckkraftklasse 1 hat das beste Deckvermögen) und ihre Beständigkeit gegen Nassabrieb (Klasse 1 bis 5) desto kleiner die Zahl – wie bei Schulnoten.

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Thema Deckkraft und Wandfarben für Innenräume: 

Alpina Farben für den Innenraum

Schöner Wohnen Farbe - Stilvolle Designideen und gute Verarbeitung

Farbe oder Weiß? Gezielt eingesetzt kann eine einzelne farbige Wand die Raumwirkung maßgeblich verändern: Ein Raum wirkt beispielsweise kürzer mit einer dunklen Stirnwand – etwa bei langen, engen Schlauchfluren. Helle, pastellige Wände und eine dunkle Decke öffnen kleine Zimmer und lässt sie größer wirken.

Damit Sie ein ansehnliches Ergebnis erzielen, ist gute Vorbereitung für richtiges Streichen Voraussetzung. Denn nur ein glatter und trockener Untergrund ist streichfähig:

  • Alte Farbschichten und lose Tapeten entfernen
  • Dübellöcher und andere schadhafte Stellen mit Spachtelmasse ausbessern
  • Wände abfegen – sonst könnten Schmutz oder Putzkörner an der Farbrolle hängenbleiben und einen gleichmäßigen Farbauftrag verhindern

Wie Sie den Untergrund fachgerecht prüfen, lesen Sie hier:

Untergründe einschätzen und beurteilen

Kleben Sie mit Kreppband und Folie alles ab, was keine Farbe abbekommen soll und bedecken den Fußboden mit Malervlies.

Damit die Farbe besser haftet – besonders bei porösen Wänden – tragen Sie vorab eine Grundierung auf.

Rühren Sie die Farbe kräftig auf und los geht’s: Streichen Sie grundsätzlich vom Lichteinfall/Fenster weg, nass-in-nass und zwar so, dass sich die Farbbahnen dabei satt überlappen. Streichen Sie sowohl Wände als auch Decken, beginnen Sie mit der Decke. Gleichmäßig und entspannt gelingt das mit einer Teleskopstange.

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Für farbige Muster verwenden Sie gutes Malerkrepp zum Abkleben der Farbflächen. Ziehen Sie das Malerkrepp wieder ab, wenn es noch feucht ist.

Neben der richtigen nass-in-nass Technik ist das richtige Werkzeug für einen optimalen Farbauftrag und -verlauf entscheidend: Streichen Sie schmale Ränder und Ecken mit einem Pinsel (Rund -oder Flachpinsel mit synthetischen Borsten) oder einem speziell geformten Eckenroller.

Große Wandflächen und Decken streichen Sie mit einer hochwertigen Farbrolle (z. B. Farbroller mit künstlichem Lammfell in mittlerer Florlänge). Tragen Sie die Farbe dabei jeweils satt auf (für jede neue Bahn mit Farbe benetzen). Bevor Sie einen zweiten Anstrich auftragen, lassen Sie die Wand unbedingt abtrocknen – erst dann erkennen Sie, ob die Farbe wirklich nicht ausreichend deckt.

vorheriger Beitrag

Hinterlassen Sie einen Kommentar