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Wie streiche ich richtig?

Dieser Beitrag wurde am 13. Dezember 2018 veröffentlicht.

Grade in der dunklen Jahreszeit wird die Zeit in den eigenen vier Wänden gern für Renovierungsarbeiten genutzt. Um Räumen eine individuelle Note zu geben und sie gemütlicher zu gestalten ist das Streichen der Wände ein gern genutztes Mittel der Wahl. Nicht selten entscheidet man sich dazu, auf die Hilfe einer Fachkraft zu verzichten und das Streichen der Wände selbst in Angriff zu nehmen. Wenn Sie richtig streichen wollen, brauchen Sie, neben einer hochwertigen Wandfarbe, auch das richtige Werkzeug - vor allem Letzteres beeinflusst das Ergebnis maßgeblich. Dabei lohnt es sich wert auf Qualität zu legen.

Richtig streichen - das Werkzeug macht's

Sparen Sie nicht an der falschen Stelle - greifen Sie zu einem Werkzeug von guter Qualität. Wenn Sie nämlich zu günstigeren Pinseln oder Farbrollern greifen, ärgern Sie sich später über Fussel an der Wand oder unschöne Abdrücke. Falls die Rolle zu groß für den Farbeimer ist, empfiehlt es sich zusätzlich mit einer Farbwanne zu arbeiten - sie sorgt dafür, dass Sie das Werkzeug abrollen und richtig streichen können. Nicht verzichten sollen Sie zudem auf ein Abstreifgitter. Denn mit diesem können Sie die Farbe auf Pinsel und Farbrolle gleichmäßig verteilen.

Richtig streichen - so wird's gemacht

Ganz gleich, ob Sie die Wände lieber weiß oder farbig streichen wollen - damit Sie ein ansehnliches Ergebnis erzielen, ist die richtige Technik Voraussetzung. Für einen optimalen Farbverlauf gehen Sie in den folgenden Schritten vor.

Zur Vorbereitung

Bevor mit den Malerarbeiten begonnen werden kann, müssen Möbel und Fußboden sauber mit einer Abdeckfolie oder Abdeckplane geschützt werden. Mit Hilfe von Abklebeband können Steckdosen vor Farbspritzern bewahrt werden, sofern Sie diese nicht abmontieren möchten. Fensterrahmen und Fensterbänke  werden auf die gleiche Weise abgeklebt und vor Rändern geschützt.

  1. Bereiten Sie die Farbe vor:

Rühren Sie zur Vorbereitung die Farbe mit einem alten Kochlöffel aus Holz oder Stab um. Auf diese Weise sorgen Sie nicht nur dafür, dass sich diese gut und gleichmäßig vermischt, sondern Sie stellen auch sicher, dass die Masse die ideale Konsistenz zum Streichen erhält.

  1. Starten Sie in den Ecken:

Beim Malen sollten Sie stets von der Ecke in den Raum streichen. Um die Lichtverhältnisse optimal nutzen zu können, empfiehlt es sich, in der Nähe des Fensters anzufangen. Damit Sie die Ecken richtig streichen und auch dort ein optimales Farbergebnis erzielen, empfiehlt es sich mit einem speziellen Eckpinsel zu arbeiten.

  1. Verwenden Sie für die erste Phase einen Pinsel:

Um die Ecken und kleineren Flächen richtig streichen zu können, sollten Sie zu einem Pinsel greifen. Achten Sie hierbei darauf, im Randbereich nicht zu viel Farbe aufzutragen. Auch ist die Farbe an den Rändern für ein einheitliches Ergebnis glatt zu streichen.

  1. Nehmen Sie für große Flächen den Farbroller zur Hand:

Haben Sie die Ecken ausgemalt, können Sie mit dem Streichen der großen Wandflächen beginnen. Benetzen Sie hierzu den Farbroller komplett mit Farbe. Für ein gleichmäßiges Auftrag empfehlen wir das Abrollen auf einer Farbwanne oder ein Abstreifgitter.

  1. Überarbeiten Sie die Ecken mit dem Farbroller:

Im nächsten Schritt sind die noch nassen Ecken zu überarbeiten – überarbeiten Sie die Übergänge von den bereits gestrichenen Ecken zur Fläche einfach mit dem Farbroller um unschöne Farbränder zu vermeiden.

  1. Streichen Sie die großen Flächen:

Danach können Sie mithilfe des Farbrollers die großen Wandflächen in Angriff nehmen. Setzen Sie das Werkzeug hierzu auf Schulterhöhe an und verteilen Sie anschließend die Farbe von oben nach unten. Für ein sauberes Ergebnis führen Sie die Bewegung gleichmäßig aus. Eine Teleskopstange sorgt zudem dafür, dass Sie selbst an schwierig erreichbare Stellen gut herankommen.

  1. Ebnen Sie die Farbe:

Nachdem Sie in etwa drei Bahnen an Farbe aufgetragen haben, müssen Sie diese im nächsten Schritt ebnen. Hierzu gehen Sie mit der Farbrolle einfach noch einmal über die bereits bestrichene Fläche, ohne diese noch einmal in Farbe zu tauchen.

  1. Lassen Sie die Farbe trocknen:

Nach dem Streichen sollte die Wandfarbe bis zu 6 Stunden vollständig durchtrocknen. Dies gilt auch dann, wenn Streifen oder Unebenheiten sichtbar werden. Sie können diese nur dann optimal ausbessern, wenn die Wandfläche wieder getrocknet ist - auch wird das tatsächliche Ergebnis erst nach dem Trocknen sichtbar. Die genaue Trocknungsdauer wird vom jeweiligen Hersteller auf den Farbtöpfen empfohlen.

Fazit

Wenn Sie Ihre Wand richtig streichen wollen, ist ein hohes Maß an Genauigkeit gefordert. Neben einer qualitativ hochwertigen Farbe ist auch die Auswahl des Werkzeugs wichtig - denn nur wenn die verwendeten Pinsel und Roller von guter Qualität sind, ist ein einwandfreies Ergebnis garantiert.

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