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Wie werden Terrassenplatten verlegt?

Dieser Beitrag wurde am 27. Mai 2020 veröffentlicht.

Die Gestaltung des sommerlichen Outdoorbereichs mit Terrassenplatten erfreut sich großer Beliebtheit. Um den Boden zu verlegen, müssen Sie nicht zwangsläufig ein erfahrener Heimwerker sein oder einen Handwerker zu Hilfe rufen. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt Ihnen das Verlegen ganz einfach. 

Die Vorbereitung für das Verlegen der Terrassenplatten 

Ehe Sie mit der Verlegung starten, müssen Sie den Bereich ausmessen und abstecken. Die Platten sind bestellt und bedürfen nun einer akribischen Prüfung auf das richtige Design und die Unversehrtheit der Materialien. Im Rahmen der Vorbereitung legen Sie sich alle Materialien und Werkzeuge zur Hand, die Sie für die Verlegung der Terrassenplatten benötigen. Im Anschluss beginnen Sie mit der Grundlage, dem Fundament.

Terrassenplatten verlegen - das Fundament

Terrassenplatten verlegen - das Fundament vorbereiten

1. Schritt - Das Fundament für die Verlegung

Die Grundlage für die Terrassenplatten kann auf verschiedene Weisen gestaltet werden. Sie können ein Splittbett, ein Mörtelbett oder ein Plattenlager errichten. Die einfachste Variante ist das Splittbett. Hierfür verlegen Sie zuerst die Randsteine, um im Anschluss den Boden in einer Höhe von 3 bis 5 Zentimetern mit Splitt und tragfähigem Schotter aufzufüllen. Durch den Kies wird die Schicht frostsicher und die Platten heben sich auch bei lang anhaltender Kälte und größeren Mengen gefrierenden Wassers nicht vom Boden ab. Berücksichtigen Sie zudem bereits in diesem Schritt, dass Ihre Terrasse ein Gefälle von 2 bis 3 Prozent aufweisen muss. Ohne das Gefälle staut sich Regenwasser auf der Terrasse und kann nicht ablaufen.

Terrassenplatten verlegen

Terrassenplatten verlegen

2. Schritt - Terrassenplatten verlegen 

Nachdem Sie das Fundament verlegt und dessen Oberfläche geglättet haben, beginnen Sie mit der Verlegung der Terrassenplatten. Vor der ersten Platte bringen Sie die randseitigen Abstandshalter direkt am Kantenstein an. Für einen geraden Beginn verlegen Sie die erste Platte in einer Ecke und nutzen dazu einen Plattenhalter, mit dem Sie Verletzungen der Finger beim Einfügen der Platte vermeiden. Wenn Aussparungen nötig sind, nehmen Sie Maß und zeichnen die Schnitte auf der Unterseite der Terrassenplatte an. Auch den Schnitt führen Sie rückseitig aus. Säubern Sie die Platte mit Wasser und nehmen für die Verlegung wieder den Plattenhalter zur Hand.

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Durch Fugenkreuze erzeugen Sie ein gleichmäßiges Bild und sorgen für Abstände, die zwischen allen Platten identisch sind. Nach der Verlegung der ersten Reihe prüfen Sie sorgfältig, ob Sie genau in der Flucht gearbeitet haben. Ist das der Fall, können Sie nun mit der zweiten Reihe starten und alle weiteren Terrassenplatten nach dem gleichen Muster verlegen. 

Klopfen Sie jede einzelne Platte fest und nutzen Sie eine Wasserwaage, um eine identische Höhe beim Terrassenplatten verlegen zu gewährleisten. Gleichzeitig können Sie mit diesem Schritt das eingearbeitete Gefälle prüfen. Hierfür eignet sich ein nicht abfärbender Gummihammer, mit dem Sie selbst Naturstein risikofrei anklopfen können.

Terrassenplatten festigen und anklopfen

Terrassenplatten festigen und anklopfen

3. Schritt - Das Auffüllen der Fugen

Die Platten sind verlegt und durch die Fugenkreuze auf Abstand gehalten. Nun werden die Fugen mit speziellem Fugenmörtel (trocken) oder mit Quarzsand befüllt.

Um unnötige Verschmutzungen der Platten zu vermeiden, ist die trockene Fugenfüllung empfehlenswert. Sie können den Fugensand direkt aus der Verpackung entlang der Fugen schütten und im Anschluss mit einem groben Besen vorsichtig in die Abstände zwischen den Terrassenplatten einarbeiten. Auch wenn einige Bodenverleger zu einer Mischung aus Quarzsand und Wasser raten, sollten Sie sich für die trockene Auffüllung der Fugen entscheiden. Gerade bei Terrassensteinen mit empfindlicher Oberfläche könnte es durch eine feuchte Fugenmasse zu sichtbaren Beschädigungen und Flecken auf der Oberfläche der Platten kommen. 

deineBAUSTOFFE Profi-Tipp: Kehren Sie immer aus Richtung der Plattenmitte zur Fuge. Erst wenn alle Fugen gefüllt sind, sollten Sie mit dem Besen noch einmal die gesamte Terrasse abkehren.

Zu guter Letzt - Die richtige Plattenreinigung 

Überschüssigen Sand und Rückstände der Bauarbeiten beseitigen Sie am besten mit einem fusselfreien Tuch und einem Spezialreiniger für das Material der von Ihnen verlegten Terrassensteine.

Wir von deineBAUSTOFFE helfen gern bei der Auswahl der richtigen Terrassenplatten, senden Ihnen kostenlose Muster zu oder empfehlen Ihnen die richtigen Reinigungsmittel für Ihren Untergrundbelag. Ein Anruf unter unserer kostenfreien Hotline 0800 44 88 665 genügt und ausgebildete Baustoffkaufleute stehen Ihnen beratend zur Seite.

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