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Carport selbst bauen

 
Anspruch: Fortgeschrittener

Carports sind der Kompromiss zwischen einem freien Stellplatz und einer geschlossenen Garage. Sie garantieren ganzjährig einen soliden Schutz vor den Einflüssen des Wetters: Bei Regen oder Hagel bieten Carports einen trockenen Einstieg ins Auto, im Sommer steht das Auto unter dem Unterstand geschützt vor der Sonne und wird weniger aufgeheizt, während es im Winter einen gewissen Schutz vor Schnee und Frost gewährleistet.

Der Unterstand kann sowohl freistehend als auch als Anbau an ein Haus geplant werden. Bei der Breite kannst Du nach Deinem Bedarf wählen, wie vielen Fahrzeugen es einen Unterstand bieten soll. Gängig sind Einzel- oder Doppelcarports. Beachte, dass der Bau eines Carports eine bauliche Veränderung auf Deinem Grundstück darstellt. Daher solltest Du dich beim Bauamt Deiner Kommune oder Stadt informieren, ob dafür eine Baugenehmigung notwendig ist.

Die Gestaltung des Carports kann sehr individuell erfolgen, da sie in verschiedensten Varianten erhältlich sind. Das geläufigste Material beim Carportbau ist Holz. Doch auch andere Materialien sind nicht ausgeschlossen. Hast Du dich für ein Material entschieden, müsst Du dich zudem Gedanken über die Dachform Deines Carports machen. deineBAUSTOFFE.de hat Dir die wichtigsten Entscheidungen rund um das Material und die Konstruktion zusammengestellt.

deineBAUSTOFFE erklärt:

Material: imprägniertes Nadelholz Konstruktionsholz Leimholz Douglasienholz Aluminium

Dachformen: Flachdach Satteldach Zeltdach Walmdach Spitzdach Runddach Pultdach

Farbe: Natur Eiche Nussbaum Weiß Schiefergrau Grün


Zuletzt steht die größte Entscheidung an: Komplett selbst bauen oder auf einen Bausatz setzen? Wer handwerklich begabt ist und Spaß an einem längeren Projekt hat, kann ein Carport auch in Eigenregie bauen. Für Neulinge oder dort, wo die Zeit begrenzt ist, ist ein Bausatz eine gute Alternative. In beiden Fällen ist jedoch die Statik zu beachten. Hier sollte gegebenenfalls ein Statiker zurate gezogen werden. Einige Hersteller von Carport-Bausätzen bieten auch den Service an, die Statik gleich mitzuberechnen. Zuletzt solltest Du dich noch darüber im Klaren sein, ob eine Regenrinne an Ihrem Carport montiert werden muss und wenn ja, wohin das Regenwasser von der Rinne herablaufen und versickern kann.

In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir beispielhaft an einem Einzelcarport mit Flachdach und sechs Pfosten, wie Du mit einem Bausatz ganz schnell und einfach Dein Carport selbst bauen kannst.

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Vorbereitungen:

  • Fundament: Bevor Du mit dem Aufbau des Carports beginnst, solltest Du sicher sein, dass das Fundament, auf dem das Carport entstehen soll, stabil ist. Sonst besteht die Gefahr, dass die Konstruktion später absackt.
  • Prüfe das Holz: Außerdem solltest Du prüfen, ob die gelieferten Holzteile imprägniert, also gegen Feuchtigkeit geschützt sind. Sollte dies nicht der Fall sein, muss später noch ein Anstrich mit einem Lack oder einer Lasur erfolgen.

Dieses Material brauchst Du:

  • Carport-Bausatz inkl. Schrauben
  • Schnur
  • Schnureisen
  • Kies-Zement-Gemisch
  • Wasser
  • Eimer
  • H-Pfostenanker
  • Schraubzwinge
  • Wasserwaage
  • Bit-Satz
  • Akkuschrauber
  • Regenrinne
  • Leiter
  • Zollstock
  • Abflussrohr
  • Schnurwasserwaage
  • Winkelschienen

Schritt 1: Trägerkonstruktion vorbereiten

Bereite die Trägerkonstruktion für Dein Carport vor, indem Du circa 80 cm tiefe und circa 20x20 cm breite Löcher aushebst. Um die Pfostenanker an die richtige Stelle zu setzen und alle Abstände zwischen den Bauteilen korrekt einzuhalten, spanne am besten vorab Schnüre, die die Maße des Carports abbilden.

In die ausgehobenen Löcher füllst Du ein erdfeuchtes Kies-Zement-Gemisch (4:1) ein. In das frische Fundament setzt Du anschließend den Pfostenanker. Wir verwenden exemplarisch einen H-Pfostenanker. Prüfe mit einer Wasserwaage die Ausrichtung der Pfostenanker. Lasse alles ausreichend trocknen, damit es stabil ist.

Schritt 2: H-Pfostenanker setzen

Jetzt können die tragenden Pfosten in die H-Träger eingesetzt werden. Fixiere den Pfosten mit einer Schraubzwinge, um alles in Ruhe ausrichten zu können. Kontrolliere die Ausrichtung des Pfostens mit einer Wasserwaage. Mit einer über alle Pfosten einer Seite gespannten Schnur und einer Schnurwasserwaage kontrollierst Du, ob alle Pfosten auf einer Höhe sind. Verschraube nun mit den beiliegenden Schrauben des Bau-Sets den Pfosten mit dem Anker.

Schritt 3: Pfosten verbinden

Im nächsten Schritt werden die Pfosten einer Reihe durch die sogenannten Pfetten miteinander verbunden. Diese werden oben auf die Pfosten montiert. Bei einem Carport mit insgesamt sechs Pfosten werden die drei hintereinander liegenden Pfosten einer Seite mit zwei Pfetten verbunden. Die Verbindung in der Mitte wird durch einen Blattstoß hergestellt, durch den die beiden Pfetten ineinander gesetzt werden können. Verschraube diese Verbindung mit den beiliegenden Schrauben und gehe auf der anderen Seite ebenso vor. 

Schritt 4: Kopfbänder einsetzen

Setze nun die Kopfbänder ein. Diese tragen zur wesentlichen statischen Stabilität bei, indem sie eine Diagonalverbindung zwischen Trägerpfosten und Pfetten herstellen. Am oberen Ende der Pfosten findest Du dazu Einkerbungen, in die die Kopfbänder mit den vorhandenen Verzapfungen eingesetzt werden. Verschraube auch diese Elemente miteinander.

Schritt 5: Sparren montieren

Anschließend werden die Querverbindungen (=Sparren) montiert. Die Sparren verbinden die Pfetten beider Seiten. Lege die Sparren auf beiden Seiten auf und verschraube die Sparren mit den Pfetten an den dafür vorgesehenen Punkten. 

Schritt 6: Regenrinne montieren

Montieren nun die Regenrinne. Setze dazu die Rinnenelemente zusammen. Befestige die Regenrinne mit einem leichten Gefälle Richtung Ausfluss an einer Längsseite des Carports. So kann das Wasser anschließend problemlos abfließen. 

Schritt 7: Dacheindeckung

Zuletzt bringest Du das Dach auf. Dazu die mitgelieferten Dachelemente auflegen und an den vorgesehenen Verbindungspunkten mit der Holzkonstruktion verschrauben. Die Dacheindeckung sollte dabei etwa vier Zentimeter über der Regenrinne hinausstehen, damit das Wasser hineinfließen kann. Stelle die Verbindung zwischen der Rinne und dem Abflussrohr her. Bringen Sie zuletzt die Winkelschienen als Abschluss an.

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