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Fliesen im Innenbereich verlegen

 
Anspruch: Fortgeschrittener

Fliesen im Innenbereich sind modern und individuell. Wer sich für sie entscheidet, bekommt nicht nur eine Bandbreite persönlicher Gestaltungsmöglichkeiten, sondern auch einen pflegeleichten, hygienischen und wohngesunden Untergrund für Wand und Boden. Die Verlegung von Fliesen muss nicht immer vom Fachmann gemacht werden, sondern kann mit etwas Übung auch problemlos in Eigenregie geleistet werden. Eines solltest Du dabei aber in jedem Fall einplanen: ausreichend Zeit. Denn pro Quadratmeter Fliesen-Verlegung sollten etwa drei Stunden Arbeitszeit eingeplant werden. Außerdem ist die Einhaltung der Trockenzeiten ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. 

Wir erklären Dir die wichtigsten Arbeitsschritte, damit die Fliesenverlegung in Deinen vier Wänden gelingt. Folge einfach unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

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Dieses Material brauchst Du:

  • Wand- und/oder Bodenfliesen
  • Abdichtset für Nassbereiche
  • Fliesenkleber
  • Grundierung + Rolle zum Auftragen
  • Fugenmörtel
  • Fliesenschneider + Flex
  • Spachtel + Kellen
  • Fliesenkreuze
  • Wasserwaage
  • Richtlatte
  • Klebeband
  • Lot
  • Ausgleichmasse
  • Zollstock 
  • Zettel + Stift
  • Kartuschenpistole
  • Sanitärsilikon
  • Schwammbrett/Schwamm
  • Eimer
  • Fugenglätter
  • Cutter-Messer 

Schritt 1: Die Vorbereitung

Nur mit einer sorgfältigen Vorbereitung erhältst Du am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis. Der Untergrund für die Fliesen muss unbedingt eben, sauber und trocken sein – das gilt gleichermaßen für die Vorbereitung der Wände als auch für den Boden. Mit dieser Checkliste gehst Du auf Nummer sicher: 

  • Teste die Ebenheit des Untergrundes mit einer Richtlatte.
  • Beseitige Unebenheiten des Bodens mit einer Ausgleichmasse.
  • Verspachtle vorhandene Löcher mit Fliesenkleber.
  • Klebe alle Türen, Fenster und Rohre ab.
  • Drehe alle Heizkörper ab.

Schritt 2: Das Verlegemuster

Vermesse unbedingt die Fliesenfläche und berechne die benötigte Materialmenge. Bist Du dir bei der Berechnung unsicher? Kontaktiere uns gerne! Außerdem solltest Du anhand der Maße das Verlegemuster festlegen, da dieses am Ende über die Raumwirkung entscheidet. Es hilft,  eine Skizze zu erstellen und die Fliesen grob auszulegen. Fliesen werden von der Mitte des Raumes aus nach außen hin verlegt. Lege die Fliesen probehalber hin und schaue, welches Bild sich ergibt.

Stelle Dir folgende Fragen:

  • Stimmt der Fliesenverlauf mit der Hauptblickrichtung überein?
  • Stimmt die Größe der Reststücke an den Seiten?
  • Stimmen Fugenverlauf der Boden- und Wandfliesen überein?
  • Stimmt das Fugenbild mit dem Fugenbild der angrenzenden Räume überein? 

Bei Wandfliesen:

  • Stimmt die Symmetrie mit der Bad-Keramik überein?
  • Stimmt die Symmetrie in den Raumecken?
  • Sind Stellen für Badewanne und Dusche ausgespart?
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Mische vor dem Verlegen die Fliesen aus verschiedenen Fliesenpaketen. So gleichst Du leichte Farb-oder Größenabweichungen zwischen den Fliesen-Chargen aus. Lasse Dich auch beraten, welcher Kleber für Deinen Untergrund am besten geeignet ist, denn dabei gibt es deutliche Unterschiede. Wir helfen Dir gerne bei diesem Thema weiter!

Schritt 3: Die Grundierung + Abdichtung

Egal ob an der Wand oder auf dem Boden, eine Haftgrundierung ist wichtig, damit die Fliesen optimal haften. Trage  die Grundierung nach Packungsanweisung auf und lasse diese gut trocknen. Wichtig: Auch geplante Nassbereiche werden grundiert.

Solltest Du die Fliesen im Badezimmer verlegen, ist es wichtig, vorher die Nassbereiche abzudichten, damit sich keine Fliesen lösen und sich später kein Schimmel bilden kann. In unserem Online-Shop findest Du ein vollständiges Abdichtungssystem, das alle wichtigen Materialien enthält. 

Markiere den gesamten Duschbereich und rechne an jeder Seite zehn Zentimeter hinzu. Bringe die Dichtmanschetten an allen Rohrauslässen an und klebe das selbstklebende Dichtungsband in die Ecken. Den gekennzeichneten Bereich decke nun mit der Flüssigabdichtung ab. Bette dabei das Dichtungsband und die Dichtungsmanschetten mit ein. 

Schritt 4: Die Wandfliesen

Wandfliesen werden immer vor den Bodenfliesen verlegt. Solltest Du keine Wandfliesen verlegen wollen, so springe direkt zu Schritt 5. 

Prinzipiell kannst Du beim Verlegen von Wandfliesen an der Ober- oder Unterkante des Fliesenspiegels beginnen. Sollte am Ende jedoch eine genaue Höhe erreicht werden, empfiehlt es sich, oben zu beginnen.

Zeichne dafür die genaue Höhe an. Ziehe danach mithilfe einer Wasserwaage und einer Richtlatte den Strich über die komplette Breite der Wand. Markiere mit einem Lot auch die Mitte der Fläche von oben nach unten. An dieser Markierung werden die Fliesen angesetzt und zum Rand der Wand hin verlegt. Außerdem sollten die Stellen gekennzeichnet sein, an denen etwa eine Badewanne eingesetzt wird und deshalb kein Fliesenspiegel notwendig ist.

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Markiere die Oberkante des Fliesenspiegels mit einem Klebeband, da ein Bleistiftstrich unter dem Fliesenkleber schnell verschwinden kann. Trage nun den Fliesenkleber auf die Wand auf und gehe damit bis leicht über die untere Kante der geklebten Markierung. Entferne nun das Klebeband. Fertig ist eine saubere Orientierungskante.

Mische den Fliesenkleber an und gebe ihn mit einer Glättekelle auf die Wand. Streiche den Mörtel sauber aus, indem Du mit der Zahnkelle im 45° Winkel über die Wand gehst. Achte darauf, dass die Zahnung der Kelle passend zur Fliese gewählt ist.

Bestreiche immer nur einen Teil der Wand mit Fliesenkleber, damit dieser nicht zu schnell austrocknet. Setze die erste Fliese an der Mittelmarkierung an. Nachdem Du die Fliese ausgerichtet hast, drücke diese fest ins Klebebett. Die nächsten Fliesen werden bündig angesetzt und anschließend leicht nach außen weggeschoben. Auf diese Weise verhinderst Du, dass Kleber aus den Fugen quillt. Gehe so auf der gesamten Wandbreite vor. Schneide zum Schluss die Randfliesen zu. 

Wische Fliesenkleber auf den Fliesen immer direkt ab. Für gleichmäßige Abstände zwischen den Fliesen nutzt Du Fliesenkreuze. Die Breite der Abstandhalter ist abhängig von der gewünschten Fugengröße.

Überprüfe während des Verlegens regelmäßig mit einer Wasserwaage, ob die Fliesenreihe gerade ist. Stütze die unterste Reihe des Fliesenspiegels mit einer Latte ab, sollte diese nicht bis zum Boden gehen. 

Schritt 5: Bodenfliesen verlegen

Mische den Kleber für die Bodenfliesen an und gebe den Mörtel auf den Boden. Ziehe genau wie bei den Wandfliesen die Kelle in einem 45° Winkel über den Boden. Achte auch hier auf die richtige Zahnung (Info in Schritt 4). 

Beginne an der markierten Stelle in der Mitte des Raumes, von der aus sich das Muster aufbauen soll. Arbeite Dich von der Mitte aus nach außen und lasse an der Randfliese etwas Platz für eine Dehnungsfuge. 

Lege die Fliesen immer bündig an, richte sie aus und schiebe sie dann leicht nach außen weg. Mithilfe von Fliesenkreuzen fixierst Du den richtigen Abstand zwischen den Fliesen. Überprüfe mit der Wasserwaage, ob die Fliesen eben gelegt wurden. 

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Einfache Fliesenschnitte kannst Du mit einem Fliesenschneider machen. Aussparungen, Ecken oder Heizungsausschnitte sind am besten mit einer Flex zu schneiden. Nutze dafür eine geeignete Unterlage und zeichne vor allem komplizierte Ecken gut an.



Schritt 6: Verfugen

Warte nun unbedingt, bis der Kleber vollständig getrocknet ist und betrete erst dann wieder die Fläche. Entferne nun die Fliesenkreuze sowie eventuell vorhandene Randdämmstreifen von der Estrichverlegung. Entferne Kleberreste aus den Fugen vorsichtig mit einem Cutter-Messer. 

Die Schritte beim Verfugen gelten für Wand- und Bodenfliesen gleichermaßen. Rühre die Fugenmasse nach Anleitung an. Bringe mit einem Fugenbrett den Mörtel auf die Fliesen und streiche die Masse mit diagonalen Bewegungen in die Fugen. So arbeitest Du das Material in die Fugen ein. Versuche, so wenig Mörtel wie möglich auf den Fliesen zu hinterlassen. Für den Nassbereich sollte ein flexibler Fugenmörtel verwendet werden. Gleiches gilt, wenn eine Fußbodenheizung unter den Fliesen liegt.

Bist Du fertig, lasse den Fugenmörtel so lange antrocknen, bis er matt und hell ist. Säubere nun mithilfe eines Fliesenschwammbretts und klarem Wasser die Fliesen. Streiche mit dem Schwamm so lange über die Fliesen, bis keine Reste mehr zurückgeblieben sind. Wasche den Schwamm zwischendurch gut aus und nutze möglichst wenig Wasser.

Trage nun das Sanitärsilikon an den Übergängen auf, die elastisch verfugt werden müssen. Dazu gehören beispielsweise die Anschlussfugen zur Badewanne und zum Waschbecken. Achte darauf, dass die Fuge gleichmäßig und blasenfrei ist. Ziehe das Silikon sofort mit einem Fugenglätter ab. Säubere nach dem vollständigen Trocknen der Fuge noch einmal die gesamten Fliesenflächen.

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