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H-Pfostenträger setzen

 
Anspruch: Fortgeschrittener

Pfostenanker sind die Universalwaffe, wenn es um eine Trägerbefestigung von Holzbauten im Außenbereich geht. Die Tragfähigkeit der Anker reicht von leichten bis zu sehr schweren Holzkonstruktionen. Sie werden senkrecht im oder am Boden befestigt und sorgen für Stabilität auch bei extremen äußeren Einflüssen wie z. B. starkem Wind.

Außerdem schützen sie das Holz gleichzeitig auch vor der Nässe des Bodens. Denn dank der Befestigung mit dem Pfostenanker beginnt das Holz erst über dem Erdreich und kommt nicht mit Nässe in Berührung. Schimmel sowie aufquellendes oder faulendes Holz werden so vermieden. Beliebt sind Pfostenanker vor allem bei Überdachungen, Carports, Gartenhäuschen, Zäune und Pergolen und vielem mehr.

Bei der Montage der Pfostenanker gilt es jedoch einiges zu beachten. Zuerst einmal muss der Untergrund für die Nutzung von Pfostenträgern geeignet sein. Ist der Boden nicht geeignet, so ist auch die Stabilität der Befestigung nicht gewährleistet. Anschließend geht es um die Wahl des richtigen Materials. So sind Pfostenträger beispielsweise in verschiedenen Formen erhältlich. Häufig genutzt werden H- und U-Pfostenträger. Welcher Pfostenträger für Dein Vorhaben am besten geeignet ist, hängt von der Last ab, die der Pfostenträger halten muss. Gleiches gilt für das Material, die Dicke und die Länge des Pfostenträgers. 

deineBAUSTOFFE empfiehlt:

Ausschlaggebend für die Materialauswahl sind die zu erwartenden vertikalen und horizontalen Lasten. deineBAUSTOFFE.de erklärt Ihnen, was das bedeutet:

Eine vertikale Last beschreibt die Kraft, die von oben auf den Träger wirkt. Das ist zum einen die Druckkraft, die Richtung Boden wirkt und hauptsächlich durch das Gewicht des Pfostens verursacht wird. Zum anderen wird unter der vertikalen Last auch die Sogkraft mitgefasst. Diese Kraft wirkt nach oben und wird etwa durch Wind verursacht, der unter eine Überdachung fasst und die Befestigung nach oben zieht. 

Die horizontale Last wird ebenfalls vom Wird erzeugt, wirkt aber im Gegenteil zur Sogkraft seitlich auf die Konstruktion. Besonders Bauten mit Seitenwänden sind einer starken horizontalen Last ausgesetzt, da sie dem Wind eine große Angriffsfläche bieten.

Als Nächstes musst Du die Entscheidung treffen, wie Deine Pfostenträger montiert werden sollen. Dazu gibt es drei Möglichkeiten: einbetonieren, auf dübeln oder einschlagen. Das Einbetonieren stellt dabei die aufwendigste, aber stabilste Variante dar. Beim Einbetonieren gibt es zwei Möglichkeiten, ein Punkt oder ein Streifenfundament. Ob Du ein Punkt- oder Streifenfundament wählen solltest, hängt unter anderem von der Bodenbeschaffenheit und der Last ab, die mit der Konstruktion gehalten werden soll. Ein Streifenfundament hält auch extreme Lasten aus, ist aber auch mit mehr Aufwand verbunden.

Wir zeigen Dir in unserem Tutorial, wie Du einen H-Pfostenträger mit einem Punktfundament einbetonierst. Zur Absicherung der richtigen Materialauswahl und Statik lasse Dich zur Sicherheit von einem Fachmann beraten. Wir bei deineBAUSTOFFE.de stehen Dir gerne beratend zur Seite.



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Vorbereitungen:

  • Überlege Dir detailliert, wie Dein Bauvorhaben aussehen soll. Wie groß sind die Balken und welche Voraussetzungen (Boden, Umwelteinflüsse etc.) müssen bei der Planung berücksichtigt werden? Diese Informationen sind wichtig, um die richtige Ausführung des H-Pfostenankers auszuwählen. 
  • Überlege Dir außerdem, ob das Fundament des H-Ankers unter einer Pflasterung oder einer Grasnarbe verschwinden soll. Denn dann endet das Fundament etwas tiefer als das normale Erdniveau.
  • Markiere Dir vor Beginn des Setzens der Pfostenanker die Stellen, an denen die H-Anker gesetzt werden sollen. Messe die Abstände exakt aus, damit am Ende alle Elemente der Holzkonstruktion passgenau ineinander sitzen. Die Maße sind bei Fertigbausätzen für Carports, Gartenhäuser und Co. auf den Zentimeter genau abgemessen, sodass Präzision notwendig ist. Um die Einsatzstellen der Pfostenanker zu markieren, können Schnüre gezogen werden, mit denen die Punkte markiert werden. Dazu spannst Du mit zwei Schnüren an den Einsatzstellen der Pfostenträger einen rechten Winkel.
  • Zuletzt solltest Du Dir über die Ausrichtung der Pfostenanker klar werden. H-Pfostenanker können quer zu den Laschen größere Kräfte aufnehmen als parallel zu ihnen. Wenn also bei einem Gartenzaun der Wind seitlich drückt, sollten die Laschen der Pfostenträger so ausgerichtet werden, dass sie sich dem Einfluss „entgegenstellen“. 

Dieses Material brauchst Du:

  • H-Pfostenanker
  • Zollstock
  • Schnureisen
  • Schnüre
  • Spaten
  • Schaufel
  • Beton
  • Rührquirl
  • Bohrmaschine
  • Stampfer
  • Holzlatte/-balken
  • Bleistift
  • Wasserwaage
  • Eimer
  • Wasser

Schritt 1: Boden vorbereiten

Bereite den Boden vor. Wird die Konstruktion auf einem Rasen gebaut, so steche die oberste Schicht des Bodens sauber ab und lege das Rasenstück im Ganzen zur Seite, damit es später noch einmal verwendet werden kann. Hebe nun das Loch aus. Die Fundamentgröße und -tiefe ist abhängig von der Statik. In der Regel sollte die Tiefe mindestens 60 cm betragen. Für ein frostsicheres Fundament ist eine Tiefe ab 80 cm ratsam. Mit einem Spaten stechen Sie nun in der richtigen Größe den Boden auf und heben das gelockerte Bodenmaterial mit einer Schaufel ab, bis das Loch die richtige Größe und Tiefe erreicht hat.

deineBAUSTOFFE-Tipp: Zu zweit geht es schneller. Einer lockert, der andere hebt aus.

Schritt 2: Beton anrühren

Rühre nun den Beton an. Mit einem Rührquirl und einer Bohrmaschine lässt sich der Beton recht einfach zu einer homogenen Masse verrühren. Lasse Dich bei der Auswahl des Betons am besten beraten. deineBAUSTOFFE.de hilft Dir gerne weiter. Spanne die Schnur über dem Loch so, dass sie die richtige Höhe des Ankers markiert. Fülle nun das Loch mit Beton so hoch auf, dass der Anker auf der richtigen Höhe eingesetzt werden kann. Verdichte den Beton nach dem Einfüllen mit einem Stampfer.

Schritt 3: Anker einsetzen

Setze nun den Anker in den feuchten Beton ein. Lasse am besten nicht mehr als fünf Zentimeter Abstand zwischen der Querstrebe des Pfostenankers und dem Boden, um die Stabilität des Fundaments zu gewährleisten. Richte den Anker anschließend mit einer Wasserwaage gerade aus. Je nachdem wie flüssig der Beton ist, kann es helfen, wenn Du einen Holzbalken quer über oder unter den Anker legst, damit er stabil bleibt. Wenn notwendig, kann die Unterstützung mit einer Schraubzwinge zusätzlich fixiert werden. 

Schritt 4: Ausrichtung mehrerer Anker

Für die gerade Ausrichtung einer Reihe mit mehreren Ankern kann eine Latte oder eine lange Wasserwaage genutzt werden, die durch alle Pfostenanker einer Reihe gelegt wird. So gewährleistest Du, dass alle Befestigungselemente in einer Flucht und auf einer Höhe stehen. Anschließend füllst Du das Loch vollständig mit Beton auf.

Schritt 5: Beton aushärten lassen

Lasse den Beton vollständig aushärten und plane dafür unbedingt ausreichend Zeit ein. Manche Betonmischungen erreichen erst nach mehreren Tagen die maximale Aushärtung. Solltest Du zu ungeduldig sein, kann das zu einem Stabilitätsverlust des Fundaments führen. Nach der Härtungszeit kannst Du die geplante Oberfläche über das Fundament legen, wie beispielsweise die beiseitegelegte Grasnarbe oder eine Pflasterung und abschließend die Holzbalken einsetzen und befestigen. 

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