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Vinyl verlegen

Dieser Beitrag wurde am 20.09.2021 veröffentlicht.
Anspruch: mittel

Vinylboden ist auch bekannt unter den Begriffen Designboden, Designbelag oder einfach nur Vinyl. Die Zusammensetzung basiert auf den Elementen eines PVC-Belags, ist aber heutzutage nicht mehr vergleichbar mit den PVC-Belägen der 80er-Jahre, in denen der Bodenbelag durch umweltschädliche Ausdünstungen aufgrund enthaltener Weichmacher in Verruf geraten ist.

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Achte beim Kauf darauf, dass Dein Produkt in Deutschland oder der EU hergestellt wurde. Denn strenge deutsche bzw. europäische Auflagen garantieren, dass ausschließlich natürliche Additive bzw. gesundheitlich unbedenkliche Zusätze bei der Produktion verwendet werden. Auf gesundheitsschädliche phthalathaltige Weichmacher wird gänzlich verzichtet. Mit diesen Auflagen liegen moderne Vinylböden weit unter den geforderten Grenzwerten für Schadstoffbelastungen und sind so ein gesundheitsfreundlicher Bodenbelag, der ein gesundes Raumklima garantiert. Wer absolut auf Nummer sichergehen möchte, der greift am besten auf Bio-Vinyl zurück. Denn bei dieser Variante wird gänzlich auf Weichmacher und PVC verzichtet.

Vinyl ist vielseitig einsetzbar und wandlungsfähig. Die Oberflächengestaltung des Bodenbelags reicht von Holz- über Fliesen- und Steindesigns hin zu Betonoptiken. Aber vor allem ist Vinylboden unglaublich praktisch. Er überzeugt durch seine Pflegeleichtigkeit, Strapazierfähigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit und Robustheit gegenüber äußeren Belastungen. Außerdem dämmt er den Trittschall und ist fußwarm. Durch den schmalen Querschnitt hat Vinyl zudem nur eine geringe Aufbauhöhe. Wer Vinylboden verlegt, hat die Möglichkeit verschiedene Verlegearten anzuwenden. Beliebt ist dabei vor allem das Klickvinyl, da es sich einfach und ohne große Hilfsmittel verlegen lässt. Alternativ gibt es beispielsweise eine klebende oder selbstklebende Verlegung des Bodenbelags sowie die lose Verlegung mit selbst-liegendem Vinyl. In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären wir Dir, wie Du Klickvinyl schwimmend, also ohne klebende Verbindung zum Boden, verlegst.


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Dieses Material brauchst Du:

  • Klick-Vinyl
  • Dämmung
  • Cuttermesser
  • Winkel
  • Schlagklotz
  • Zollstock
  • Bleistift
  • Leim
  • Handsäge
  • Kreis-/Stichsäge 
  • Gummihammer
  • Multi-Element
  • Abstandhalter
  • Sockelleisten
  • Türprofil
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Vorbereitungen

  • Untergrund prüfen: Der Untergrund, auf dem Vinylboden verlegt wird, muss eben und sauber sein. Reste von vorherigen Bodenbelägen wie Kleber müssen komplett entfernt werden. 
  • Vinyl akklimatisieren lassen: Die Pakete Deines Vinylbodens müssen mindestens 48 Stunden vorher ungeöffnet im Raum liegen, um sich an das Raumklima anpassen zu können. Ansonsten riskierst Du Spannungen im Material und das Ergebnis wird nicht deinen Vorstellungen entsprechen.
  • Material mischen: Nachdem sich das Material an die Umgebung angepasst hat und bevor Du die Vinyl-Planken verlegst, solltest Du das Material verschiedener Pakete mischen. Durch diesen Vorgang werden natürliche Farbunterschiede ausgeglichen und bei der Verlegung entsteht ein homogenes Bild.
  • Feuchtigkeitsbremse einbauen: Solltest Du den Vinylboden auf mineralischem Untergrund verlegen, so ist eine Dampfbremse notwendig.
  • Raummuster planen: Bevor Du dich ans Werk machst, solltest Du dir im Klaren darüber sein, wie das Raummuster gestaltet wird. Die Fugen der Reihen sollten mit mindestens 40 Zentimeter Versatz zwischen den Fugen geplant werden.
  • Dehnungsfuge berücksichtigen: Beachte bei deiner Planung auch, dass sich das Bodenmaterial je nach Raumklima ausdehnt oder zusammenzieht. Um diesen natürlichen Bewegungen des Vinyls den notwendigen Raum zu geben, müssen Dehnungsfugen mit eingeplant werden. Dazu werden seitlich zur Wand kleine Keile als Abstandshalter eingesetzt. Beachte außerdem, dass auch an Türübergängen eine Bewegungsfuge notwendig ist.
  • Dämmung verlegen: Falls notwendig, verlege nun noch die Dämmung. Dabei wird die raue Seite nach oben und die glatte Seite nach unten ausgelegt. So rutscht der Vinylboden nicht. Die Dämmung nimmt Wärme auf und hält sie im Raum. Gleichzeitig reduziert sie den Schall des Raumes. Sofern Du eine Fußbodenheizung im Raum hast, solltest Du darauf achten, dass Du eine Dämmung verwendest, die dafür geeignet ist.


deineBAUSTOFFE erklärt: So entsorgst Du alte Bodenbeläge richtig!

Vinyl: Alter Vinylboden kann bei einem Wertstoffhof entsorgt werden oder alternativ über den Sperrmüll. Im Hausmüll darf der Bodenbelag nicht beseitigt werden.

Parkett + Laminat: Parkett und Laminat kann als Sperrmüll entsorgt werden. Bei älteren Bodenbelägen, die mit einem giftigen Kleber verlegt wurden, müssen Reste als gefährlicher Abfall separat entsorgt werden.

Teppichboden: Nicht verklebte Teppiche können im Sperrmüll entsorgt werden. Verklebte Teppichböden können über den nächstgelegenen Wertstoffhof entsorgt werden.

Fliesen + Naturstein: Dieses Bodenmaterial kann als Bauschutt entsorgt werden.

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2. Schritt: Reihen verlegen

Setze in der ersten Reihe nun nach und nach das nächste Vinylelement ein. Verschiedene Hersteller haben verschiedene Klicksysteme. Folge beim Einsetzen den Anweisungen des Herstellers. Kontrolliere immer, ob die Dielen richtig eingerastet sind, indem Du prüfst, ob die beiden Seiten der Dielen in einer Flucht sind.

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3. Schritt: Länge anpassen

Für die letzte Diele der Reihe musst Du die Länge eventuell anpassen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder Du misst die Größe exakt aus oder Du legst die letzte Diele an und markierst die Stelle, an der das Vinylelement abgeschnitten werden soll mit einem Bleistift. Verlängere mit einem Winkel den Punkt über die Breite der Planke. Bei manchen Elementen kannst Du mit einem Cuttermesser eine Bruchlinie ziehen. Alternativ hilft eine Handkreissäge oder Stichsäge beim Zuschneiden. Wichtig: Kontrolliere vorher, an welcher Seite die notwendige Klickverbindung zum vorherigen Element ist, damit Du das Element nicht an der falschen Seite kürzst.

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4. Schritt: Vinyl über die Fläche verlegen

Das abgeschnittene Dielenstück wird nun in der nächsten Reihe als erstes Element verwendet. Das Stück sollte aber mindestens 30 Zentimeter groß sein. Setze nun die folgenden Elemente so ein, dass sie kopfseitig mit dem vorherigen Element der Reihe verbunden sind und gleichzeitig eine längsseitige Verbindung mit dem seitlichen Element der Reihe davor haben. Am Ende der Reihe schneidest Du die Diele wieder zu. Um die Vinyldielen fest ineinander zu setzen, kann ein Gummihammer hilfreich sein. Einige Hersteller liefern auch ein Multi-Element mit, durch das das Einsetzen erleichtert wird. Die Arbeitsschritte wiederholst Du über die gesamte Fläche.

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5. Schritt: Aussparungen berücksichtigen

Aussparungen wie Heizungsrohre überträgst Du auf die Dielen und schneidest die Elemente passend aus. Um Heizungsrohre zu umschließen, fräst Du eine Aussparung für die Rohre in das Vinylstück und schneidest anschließend den Teil, der hinter der Heizung liegt, aus. Setze die Diele ein und klebe das ausgeschnittene Stück mit etwas Leim wieder an. Umschließe abschließend die Rohre mit einer Rohrabdeckung. Kürze die Türzarge bei Bedarf mit einer Handsäge, um den Vinylboden darunter zu verlegen.

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6. Schritt: Sockelleiste montieren

Um abschließend eine Sockelleiste zu montieren, entferne die Abstandshalter an den Seiten und befestige die Leiste nach Herstelleranweisung. Die Bewegungsleisten an den Türübergängen kannst Du problemlos mit einem Profil überdecken.

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